O.SALM & Co GmbH
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HEFEZUCHTANLAGEN

 

 

Der Schlüssel für jede Brauerei ist die Vergärung der Brauwürze. Es nützt nichts, wenn man die beste Würze herstellt und die Hefe zur Gärung ist nicht einwandfrei oder degeneriert.

Hefe kann leider nicht wie Wasser transportiert werden. Solange die Hefe flüssig ist, muss sie ständig gekühlt sein und entwickelt in einem geschlossenen Behälter hohe Drücke. Daher ist auch der Transport von Hefe in einem Druck-behälter zumindest bei den meisten Fluggesellschaften verboten.

 

 

 

 

 

 

                                     

 

                         

                                             Welche Möglichkeiten der Hefebeschaffung gibt es:

 

1) TROCKENHEFE:

 

Vorteil: einfach zu transportieren, einfach zu verflüssigen

 

 

2) HEFESTAMM (Hefeherführung):

 

Vorteil: richtig gemacht sicher eine hohe Hefequalität, maximale Flexibilität, kostengünstig, Hefestamm problemlos transportabel

 

 

3) GEPRESSTE HEFE, SYSTEM SALM

 

Vorteil: relativ einfach zu transportieren (Kühlbox), einfach zu verflüssigen, hohe Aktivität, zur Weitervermehrung geeignet

 

 

 

 

Nachteil: es gibt bis jetzt noch keine brauchbare untergärige Trockenhefe, manchmal sehr teuer, hohe Anzahl toter Hefezellen

 

 

 

Nachteil: erfordert Erfahrung in der Hefezucht, zeitaufwendig, Labor empfehlenswert, hohe Kosten

 

 

 

 

 

Nachteil: großer Aufwand der Entwässerung, maximale Transportzeit ohne Kühlung 16 Std., daher nicht überall einsetzbar.

 


4) SALM YEASTMASTER HEFEZUCHTANLAGE

 

Funktionsweise: Die SALM YEASTMASTER Hefezuchtanlage besteht aus einem Würzebehälter und einem Propagator.
Beide Behälter sind 100mm PU-Schaum isoliert und haben eine elektronisch geregelte Mantelkühlung. Weiters sind diese Behälter an einen kleinen Außenkocher angeschlossen, damit die Würze nach der Befüllung im hermetisch geschlossenen System erhitzt und damit sterilisiert werden kann.

 

Auf Wunsch kann diese Anlage auch noch an einen größeren Hefepropagatortank angeschlossen werden, um eine größere Leistung zu erzielen. Seit zehn Jahren sind diese Hefezuchtanlagen bei vielen SALM Brauereien in Betrieb, in der Praxis muss nur ein bis zwei Mal im Jahr mit einem neuen Hefestamm gestartet werden.